Geldstrafe für Klimaaktivistin Carla Hinrichs wegen Straßenblockaden in Berlin

Wegen mehrerer Straßenblockaden der Klima-Protestgruppe Letzte Generation in Berlin ist deren Mitgründerin und Sprecherin Carla Hinrichs erneut verurteilt worden. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 6.000 Euro gegen die 27-Jährige. Sie wurde der Nötigung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte durch Festkleben an der Fahrbahn für schuldig befunden.

Hinrichs hatte zu Prozessbeginn vor rund sechs Wochen erklärt, dass der Protest angesichts der Klimakrise für sie eine moralische Pflicht sei. Trotz der Strafe beabsichtigt sie, ihren Einsatz für den Klimaschutz fortzusetzen und betonte, dass ziviler Ungehorsam notwendig sei, um dringende Maßnahmen gegen die Klimakrise zu erzwingen. Die Verurteilung zeigt die Spannungen zwischen Klimaschutzaktivisten und den Behörden, während die Dringlichkeit der Klimakrise weiterhin weltweit an Bedeutung gewinnt.

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