Infinus und Future Business, wenn das mal nicht irgendwann ein Problem für die Vermittler wird

Natürlich haben wir in der gesamten Diskussion um die Unternehmen Infinus und Future Business auch immer wieder einmal Kontakt mit Vermittlern des Unternehmens. Diese sehen unsere Berichte natürlich als völlig Überzogen an, halten die Unternehmen Infinus/Future Business usw. für die „Glanzlichter am deutschen Investmenthimmel“. Die Vermittler von dieser Einschätzung abzubringen ist dann eher schwierig., müssen wir dann immer innerhalb der Diskussionen merken.
Was passiert, wenn das Unternehmenskonstrukt dann einmal „Kollabiert“? Die Dummen sind dann doch genau eben die Vermittler, denn nahezu jeder Anlegerschutzanwalt geht dann doch „Reflexartig“ erst einmal auf die Vermittler los, und wirft ihnen dann Falschberatung des Mandanten vor. Nun haben wir hier natürlich eine besondere Situation, denn die Vermittler arbeiten unter einem Haftungsdach. Ob das aber dann irgendwann hilft mögliche Haftungsansprüche von Mandanten abzuwehren, ist dann eine ganz andere Frage. Hierzu gibt es keinerlei Erfahrungen.
Man kann den Vermittlern eigentlich nur den Rat geben, alle Produkte des Unternehmens auf ihre Plausibilität, immer zu Hinterfragen. Das am besten schriftlich, damit man im Fall der Fälle, dann auch was Nachweisbares in der Hand hat. Übrigens jeder Vermittler ist aus unserer Sicht verpflichtet eigene Plausibilitätsprüfungen zu solchen Kapitalanlageangeboten zu machen, und das dann im eigenen Interesse auch zu dokumentieren.
So lange das alles „gut läuft“ bei den Unternehmen, werden wir uns dann möglicherweise noch so manche Beschimpfung am Telefon anhören müssen. Nun denn, auch damit können wir denn leben.

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